Whow! Brian May (Queen), Doktor der Astrophysik!

Als ich gestern den Beitrag über Brian May (Queen) im „Kulturzeit“-Magazin in 3sat sah, überkam mich ein spontanes Gefühl von Stolz. Gedanken, wie z.B. „ich hab’s ja immer gesagt, Künstler sind nicht nur Visionäre! Ein hoch-intelligenter Kopf steckt hinter den künstlerischen Ideen!“.

Wenn ich das Wort Künstler benutze, meine ich damit nicht Personen, die sich selbst als Künstler bezeichnen oder ihre Werke zum Kunstwerk hochstilisieren – nein, ganz sicher nicht! Einer, dessen Artikel über exakt dieses Thema mir direkt aus der Seele gesprochen hat, ist Hanno Rauterberg in „Die Zeit“, nachzulesen (empfehlenswert!) hier

Aber zurück zu Brian May: als herausragender Musiker und Mastermind der Gruppe „Queen“ ist er nun schon 2 (oder 2 1/2 ?) Generationen mehr als ein Begriff. 1970 war er Student der Astrophysik am Imperial College, als er Freddie Mercury und Roger Taylor traf und mit ihnen die Band Queen gründete. Queen waren bis zum Tod Freddy Mercurys über 20 Jahre lang eine der erfolgreichsten Gruppen der Rockgeschichte.

Nun ist Brian May Doktor der Astrophysik! Seine Dissertation «Radial Velocities in the Zodiacal Dust Cloud» („Radiale Geschwindigkeiten in Tierkreis-Staubwolken“) und die mündliche Prüfung haben den Musiker nun im Alter von 60 Jahren – nachdem er sich vor 36 Jahren für die Musik entschieden hatte – den Doktortitel eingebracht.
Seine Liebe zum Universum ist nie „erkaltet“. Er war ja bereits vor Jahren Mitautor des wissenschaftlichen Werkes „Bang!The Complete History of the Universe“!

„Ich habe keine Zweifel, dass Brian May ein brillanter Wissenschaftler geworden wäre, wenn er seine Doktorarbeit 1971 fertiggestellt hätte“, sagte der Astrophysiker Garik Israelian, der den Musiker bei seinen Studien in La Palma unterstützte. „Als Fan von Queen bin ich allerdings glücklich, dass er der Wissenschaft vorübergehend den Rücken gekehrt hatte.“

Wir auch! Wir auch!

Die Gratulations-Hymne daher von Queen selbst: „Bohemian Rhapsody“

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