Künstlerfamilien

Das naheliegende Beispiel: die „Prantls“!

Wahrscheinlich ist da wirklich was dran an diesen, von kreativem Geist durchzogenen Familien! Vor vielen Jahren noch war ich tief beeindruckt, als mir ein japanischer Bildhauer erzählte, das es Familientradition sei, sich dem bildhauerischen Werk zu verschreiben. Seit Generationen wären alle seine Vorfahren Bildhauer gewesen, und alle sehr bekannt und erfolgreich – ausser seiner Mutter, die wäre die Seele der Familie, und „unkreativ“, wie er betonte.

Ähnlich scheint es bei der burgenländischen, international agierenden Familie Prantl zu sein – mit der Ausnahme, dass es da kein einziges unkreatives Familienmitglied gibt:
Karl Prantl (seit kurzem 85), Gründer der Internationalen Bildhauersymposien, erhält demnächst den Grossen Österreichischen Staatspreis – seine Frau Uta Peyrer-Prantl ist eine erfolgreiche und bekannte Malerin, ebenso Tochter Katharina Prantl. Sohn Sebastian Prantl ist als Choreograph und Tänzer international erfolgreich und hat mit seiner – ebenfalls erfolgreichen – Frau Cecilia Li (die als Konzertpianistin international auftritt) das Tanz Atelier Wien gegründet.

Da kann man dann mit Fug und Recht behaupten, dass in solch einer Familie ein besonderer, ja fast beneidenswerter, Geist herrscht! Mag sein, dass ich mir auch einmal Ähnliches in meinem familiären Umfeld gewünscht hätte – tja, man kann nicht Alles haben! Schon allein der Gedanke, dass bei Zusammenkünften und Familienfesten alle wissen (!), was gesprochen wird… – welch lebendiger, anregender Diskurs kann hier geführt werden…!
Ich selbst werde wohl auch dieses Weihnachten lieber keinen meiner angeblich „revolutionären“ Gedanken äussern….um des lieben Frieden willens…

Cecilia Li (Bild), Absolventin des Mozarteum Salzburg, wird am Samstag, 15. November 08, 19:30 Uhr einen Klavierabend mit Musik von Eric Satie und F. Chopin im Lisztzentrum Rading geben – ganz sicher umgeben von unzähligen Musikfreunden – und dem kreativen Prantl-Familienclan!

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